Wie kann ein Studium an der GBS Fachschule gefördert werden?

Förderung des Studiums über die Agentur für Arbeit, Schüler- oder Meister-BAföG, KfW-Kredit, Versicherungsträger usw.:
Über die Fülle der Möglichkeiten, ein Studium zu finanzieren, hier ein paar Einblicke.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, damit wir mit Ihnen einen Finanzierungsplan für Ihr Studium erarbeiten können.

Schülerberufsausbildungsförderungsgesetz (BAföG) (Auszug)

Höhe der Förderung

Ob Sie als Studierende/r BAföG erhalten, hängt davon ab, ob Ihre finanziellen Mittel und/oder die Ihrer/s Ehegatten und Ihrer Eltern ausreichen, um Ihren Ausbildungsbedarf zu decken.

Elternunabhängiges BAföG erhalten Sie, wenn Sie bereits mindestens 6 Jahre erwerbstätig waren, inklusive Ausbildung und Wehrdienst.
Sie erhalten vom Staat eine monatliche Förderung bis maximal
  • 510 EUR, bei den Eltern wohnend
  • 708 EUR, nicht bei den Eltern wohnend
Die Förderung erfolgt vollständig durch Zuschuss, die Leistungen müssen daher nicht zurückgezahlt werden.

Antrag auf Förderung

  • Das BAföG ist über das zuständige Amt für Ausbildungsförderung der Stadt- und Kreisverwaltung zu beantragen.
  • Amt für Ausbildungsförderung, Rathaus Wahren, Georg-Schumann-Str. 357, 04159 Leipzig, Tel.: 0341/123 1349 (für Leipzig)

Umfassende weitere Informationen sowie die Antragsformulare erhalten Sie auch unter www.bafoeg.bmbf.de und unter der Telefonnummer 08 00 - 2 23 63 41.

Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), – sog. „Meister–BAföG“ (Auszug)

Förderungshöhe- AB DEM 01.08.2016 DEUTLICHE VERBESSERUNGEN

Studierende in Vollzeitlehrgängen erhalten für eine beginnende Maßnahme oder Maßnahmeabschnitte vom Staat einen monatlichen Unterhaltsbeitrag zum Lebensunterhalt bis zu folgender Höhe:
  • 768 EUR für Alleinstehende ohne Kind (333 EUR Zuschuss / 435 EUR Darlehen)
  • 1.003 EUR für Alleinstehende mit einem Kind (462 EUR Zuschuss/ 541 EUR Darlehen)
  • 1.238 EUR für Verheiratete mit einem Kind (580 EUR Zuschuss/ 658 EUR Darlehen)
  • 1.473 EUR für Verheiratete mit zwei Kindern (709 EUR Zuschuss/ 764 EUR Darlehen)

Für jedes weitere Kind erhöht sich der Darlehensanteil auf 210 EUR und wird zu 50 Prozent als Zuschuss geleistet.

Alleinerziehende können darüber hinaus einen monatlichen Zuschuss zu den notwendigen Kosten der Kinderbetreuung von bis zu 130 EUR pauschal (ohne Kostennachweis) erhalten.

Bei Vollzeit- und Teilzeitmaßnahmen ist zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren ein einkommens- und vermögensunabhängiger Maßnahmebeitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren, höchstens jedoch 15.000 EUR, vorgesehen. Er besteht aus einem Zuschuss in Höhe von 40 Prozent, im Übrigen aus einem zinsgünstigen Bankdarlehen.

Die Darlehen sowohl für den Unterhalts- als auch für den Maßnahmebeitrag sind während der Fortbildung und während einer anschließenden Karenzzeit von zwei Jahren - längstens jedoch sechs Jahren - zins- und tilgungsfrei.

Erfolgreichen Prüfungsteilnehmern werden 40 Prozent des Restdarlehens für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erlassen (gegen Zeugnisvorlage bei der KfW-Bank).

Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Wo und wie wird die Förderung beantragt?

Zuständige Behörde für das Bundesland Sachsen ist das Sächsische Landesverwaltungsamt für Ausbildungsförderung.

Die Anträge sind an das Sächsische Landesamt für Ausbildungsförderung,Frau Rau, Thüringer Weg 3, 09126 Chemnitz zu stellen.
Umfassende weitere Informationen sowie die Antragsformulare erhalten Sie auch unter www.meister-bafoeg.info und unter
Tel. 0800 - 2236341.

Anmerkung: Hat der Antragsteller das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet, empfehlen wir ihm die Beantragung des Schüler-BAföGs.

Förderung über Rentenversicherungsträger

Für Rehabilitanden, die ein Fachschulstudium absolvieren möchten, besteht auch die Möglichkeit der 100%igen Förderung über den jeweiligen Versicherungsträger. Voraussetzung ist, dass der/die Reha-Berater/in der Teilnahme vorher zugestimmt hat. Sollten Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an uns.

KfW-Kredit

Der KfW-Kredit ist ein zu verzinsendes Darlehen, welches in monatlichen Raten von 300 EUR ausgezahlt wird, längstens 24 Monate lang. Wenn ein entsprechender Bedarf nachgewiesen wird, z. B. für die Anschaffung kostenintensiver Arbeitsmaterialien, kann zusätzlich eine einmalige Zahlung von bis zu 6 Raten á 300 EUR in einer Summe beantragt werden. Der Höchstbetrag von insgesamt 7.200 EUR für alle Leistungen zusammen darf dabei nicht überschritten werden.

Für das Darlehen werden Zinsen erhoben. Der Zinssatz ist variabel und richtet sich nach dem 6-Monats-EURIBOR (European Interbank Offered Rate). Er wird zum 1. April und 1. Oktober für jeweils für ein halbes Jahr festgelegt.

Umfassende weitere Informationen erhalten Sie unter www.kfw-foerderbank.de oder bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Bonn,
Tel: 0228 831-0

Fragen Sie uns! Wir beraten Sie gern.